Im ganzen Haus

Stille, die Nacht ist angebrochen, jeder hat gewünscht. Begleitet von kaum hörbarem Schnarren blubbert der Kühlschrank neben mir sachte vor sich hin; nur im Flur, in den die kleine Küche mündet, brennt noch Licht.
Versuch, über innere Angelegenheiten zu schreiben, scheitert am Vokabular, mangelnde Auge-Hand-Koordination. Ich sollte besser keine weiteren Anläufe, diesen Zustand zu ändern, unternehmen und bei der Landschaftsmalerei bleiben. Nicht sehr würdevoll, aber wenigstens wechseln die Szenen häufiger.

„Und auf einmal ist alles offen, so fühlt es sich an, wenn die Zielstrebigkeit des Hochschulstudiums an ein Ende kommt. In wenigen Tagen werde ich meinen letzten Hauptfachunterricht erleben. Und danach?“

Klingt wie ein Eintrag ins Poesiealbum.

Schlaf gut, mein Lieber.

Es drängt, es ruft.
In der Nacht sind alle Landkarten grau.

aus Reise ohne Wiederkehr

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