Jede Gruppe in dieser wunderlichen Prozession

hatte ihre eigne Musik. Die Zigeuner ließen das Tamburin tönen. Die Rotwelschen, eine sehr unmusikalische Rasse, begnügten sich noch mit der Viola, dem Horn und der gotischen Rubeba des zwölften Jahrhunderts. Das galiläische Kaiserreich war nicht viel weiter fortgeschritten; kaum daß hier und da eine elende Ribeca aus der Kindheit der Kunst ihr re-la-mi hören ließ. In der Umgebung des Narrenpabstes aber vereinigten sich alle musikalischen Errungenschaften des Zeitalters zu einer Vollendung des Mißklangs.

aus Notre-Dame von Paris, Victor Hugo

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