Dresden, Rummel 

Und eines Tages steht es da, rund und schön. Wie es sich vom Boden aufrafft, habe ich nie gesehen.
Dreh dich, Lichterkreis. Umgeben von Licht. Kann nicht ins Dunkel sehen.

Man wird dir deine Glieder entfernen und sie über Autobahnen verteilen. Ein lichter Kreis.

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Bei Teplice am Morgen

Kalt, feucht, es schmerzt draußen zu sein; noch flüssiger Teer in der Luft, in meinen Lungen vom Abend mit ihr und „Little Richard“.
Vulkane haben seit Jahrtausenden mit dem Rauchen aufgehört, bald ragt hier und da eine Zigarette aus dem Dunst, ein anderer liegt unter der Decke und hat die Brust voller Qualm.

Wann beginnt Weihnachten?

Aus dem Nebenzimmer dröhnt die immer gleiche Sequenz eines Festes auf dem Klavier, auf der Blockflöte, mehreren Blockflöten und jede hat ihren ganz persönlichen Misston, meistens das Fis. „Kommet, ihiir Hiirten“, wann hat er endlich diesen Anfang geschnallt? Meine Schüler sind durch, esse Müsli und gleich noch Üben. Dazwischen sitze ich über Abschriften und Transpositionen eigener Stücke; in C lesen zu können, wäre nicht nur eine Erlösung für Spieler. Um mich treten die Engel ihren Rückzug ins Paradies an, Diamond Crush ploppt noch im Wartezimmer, die Leitung entleert meinen Mülleimer und macht sich auf den Heimweg. Bald werde ich wie jeden Mittwoch allein im Dunkel zurückbleiben, dann heben Passanten ab und zu ihre Köpfe und werden Blicke, angezogen von Saxophonklangresten, in die leeren Fenster werfen.
Das asthmatisch hohle Gehauche zweier Querflöten, Schrammelgitarre, Aufbruchlieder und gestolperte Pop-Piano-Songs; die Flöten versuchen zu stimmen, bevor sie sich an ihren eigenartig verstümmelten Mozart wagen. Nachdem er missglückt, probieren sie einfach wild durcheinander Stücke. Alles dringt zerfetzt, in im Streit liegenden Tonarten durch die dünnen Wände und den Schlitz fahlen Neonlichts unter meiner Tür.
Ein verzweifelter Anflug von Arbeitswut, irgendwann einmal mit den Engeln ins Paradies verschwinden, ein Leben im Jenseits einer Musikschule.

Der Supermarkt im Erdgeschoss wird seine Leuchtreklame um halb elf abschalten, dann wird es richtig dunkel auf der Kreuzung. Gestalten schwanken in die letzte übrigbleibende Lichtquelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite, welche bis in die frühen Morgenstunden im Stundenabstand Gebeugte und Haltsuchende absondern wird. Jeder geht allein nach Haus. Weihnachten beginnt also nach den Herbstferien.

Schlag den Minijob – Der Tragödie erster Teil

Gott. Die Welt. Lustige Person.
Ach, ach, verdrießliches Thema, du! Es ist Oktober und mit dem Studium gehen nun auch die goldenen Gickerlinge zur Neige.

So gnädig sich das Wetter noch zum gelungenen Festakt des wichtigsten deutschen Feiertags zeigte, so unbarmherzig, wie die Straßen danach, ist jetzt der Himmel in seiner miesen Laune und die Wolken darin sind düster, wie die, hinter den Stirnen der unglücklichen Verkehrsteilnehmer, welche nun, vom müsigen Wochenbeginn und dem logistischen Kater des Festes püriert, höhnisch in die Därme der Landeshauptstadt zurückgestopft werden. Allein der Gedanke an die Massen von Bratwürsten, Bockwürsten, Weißwürsten, Wurstwürsten, welche zur Besänftigung der nach Einigkeit und Recht und Freiheit hungernden Feiergäste von Nöten gewesen waren und die Volumina güldenen Gerstengetränks, lässt die kurzen Schauer dieses Tages sich noch einmal auf meinem Rücken niedersenken und meine Tastatur hartnäckig den häufigsten Buchstabn dr dutschn und nglischn Sprach vrwgrn.

Und zu allem Überfluss dieses tragischen Rinnsals nun dieses Thema. Passend zur Entlassung in die Arbeitswelt – wie so oft eine sardonisch treffende, deutsche Redensart – hat sich meine Schüleranzahl in der Musikschule schlagartig um ein Drittel reduziert. Der Geschmack der süßen Dinge und schönen Gaben zum Abschied der Ausgeschiedenen wandelt sich langsam in der Realisierung meiner Misere; da ist sie wieder – die zynische Metzgerware. Der Anrufbeantworter stellt noch schnell die letzte Absage eines Privatschülers durch und während mir der Tag am Hackstock meines Vaters in den Gliedern reißt, realisiere ich, unter dem erleichterten Aufstöhnen meines Geldbeutels, bei gleichzeitig plötzlicher Verengung meiner Herzkranzgefäße, dass ein Neoprenanzug für das Schwimmen in offenen Gewässern, während der kalten Jahreszeit ratsam, aber in der erforderlichen Ausführung unerschwinglich ist. Dem Winter entgegen, auch wenn Väterchen Frost seine Schneeschaufel gegen eine Sense getauscht zu haben scheint und meine angeschlagenen Bronchien mir das Großgedruckte meiner Krankenversicherungspolice unter die Nase halten, lache ich. Und wer zuerst lacht…

(Lustige Person geht ab.)

    Mutters Wanne

    Über die Verunreinigung ihrer Wanne durch ein Bad meines zu Besuch gewesenen Bruders – meine Mitschuld wurde gemutmaßt, wie sich herausstellen wird, war ich aber an der Situation völlig unbeteiligt – schriftlich sich Luft machend, ergab sich folgender Wortwechsel, den ich hier ausschließlich aufgrund meines Bewahrungswahns zum einen und sündiger Hingabe meinem Geltungsbedürfnis zum anderen wiedergebe. Das initiale Schreiben meiner Mutter muss der Leser bitte erahnen, ich verstieße gegen jegliche durch meine Eltern mühsam anerzogene, durch meine Ausartungen drastisch reduzierte, übriggebliebene Moral, gäbe ich dieses preis.

    „Liebe Mutti, nach meinem letzten Besuch waren Haus und Wanne in einem akzeptablen Zustand. Wage ich es nicht mich als einen der Ordnung nahestehenden zu bezeichnen, so doch zumindest als jemand der die offensichtlichsten Spuren seines auschweifenden Aufenthaltes zu tilgen weiß. Wenn mir das nur annähernd in meinen eigenen vier Wänden mit Regelmäßigkeit gelänge, ich hätte weniger häufig Grund über diese Nachlässigkeit in Verdruss zu geraten. Liebe Grüße und bis gleich. Albrecht“

    „Dann ist es ja gut, dass Du derzeit ein sehr überschaubares Heim als Übungsgelände hast. Bis gleich.“

    {Dieser unterschwellig zynische, dennoch von mütterlicher Fürsorge schwangere Ton ist das Salz jeder Mutter-Sohn-Konversation.}

    „Ich kann dir, nach diesem kurzen Intermezzo befestigten Wohnsitzes, nur beipflichten. Für größere Behausungen als einem Zelt ist das männliche Geschlecht nicht ausgelegt, es sei denn es ist mit der besseren Klasse der Menschen, den Frauen, im Bunde. Es fehlt ansonsten an innerer Dringlichkeit, einem Bedürfnis nachzueifern, welches  gleichzeitig Huldigung und Anerkennung des Gegenüber beinhaltet und daher dem alleinstehenden Mann in Ermangelung eines anbetungswürdigen Ziels unsinnig erscheinen muss. Ein Pfeil mag ja auch nicht in den leeren Himmel geschossen werden, sondern die Erfüllung seines Daseins in Durchbohrung einer Scheibe wissen.“

    „Ich bin beeindruckt! Also wenn das Musizieren  Dich mal nicht ausreichend ernähren kann, dann lass die Welt an deinem poetischen Talent teilhaben.“

    {Bin mir unsicher, welcher Ton hier angeschlagen wird. Der Grobschlacht männlicher Empfindungsfähigkeit sind doch deutliche Grenzen gesetzt.}

    „Mit Verlaub es zu erwähnen, aber das tue ich bereits, doch weder das eine noch das andere ist dazu „ausreichend“ im Stande, zu dürftig sind noch die Ergüsse. Doch als seelisches Zubrot mundet es mir alle mal und für das leibliche Wohl muss dann doch meine Geduld in Form von Musikunterricht oder das Material meines Gürtels durch ein weiteres Loch strapaziert werden.
    Und der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern auch vom Lob seiner Mutter, daher danke ich dir herzlich für die Linderung meines wie auch immer gearteten Hungers.“

    Ich könnte noch so viele Würmer verfassen, der feinen Suggestivkraft mütterlicher Zuwendungen fühle ich mich selbst nach über 30 Jahren Erfahrung nicht gewachsen. Mütter bleiben Mütter, Söhne Söhne und Brüder bleiben auf jeden Fall Brüder.

    Die Bienen summen

    ​in der Efeu bedeckten Hauswand, Eichelhäher krächzen in der Birkenkrone und der Sommer zieht in Wolkenstücken vorüber, legt seine Schatten auf den nahen Hügel mit der Streuobstwiese. Kurzstielige Blätter, nervöses Zittern am Birnenbaum. Himmelsblau lädt mich ein, auch einmal die Fenster von Chartres zu bewundern. Wir verabschieden uns, richten unsere Blicke verträumt in die Höhe, wo die Sonne malt.
    Sie sagt „Oktoberfest“.

    09:00 Zwei Flüchtlinge

    verlassen ihren Unterschlupf unterm Bogen der Brücke, in dessen unmittelbarer Nähe ich meine Behausung geparkt hatte. Wäre das Rollo meines hinteren Fensters nicht geöffnet, sie blieben von mir unbemerkt. Die ständigen Bewegungen des Bauzauns, der ihnen als Trittleiter zum Einstieg in den erhöhten Wartungsschacht des Brückenbogens dient und den sie an jedem Morgen wieder zur Seite stellen, hatte ich schon seit einigen Tagen beobachtet. Jetzt bekam ihr Verursacher ein Gesicht oder zumindest eine Statur; meine Sehhilfen hatte ich noch nicht eingesetzt. Die beiden richten im Glas meiner Autoscheibe ihre Frisur, einer verrichtet an einem Brückenpfeiler seine Notdurft. Ihre Kleidung sieht neuwertig aus, soweit ich das zu erkennen vermag. Das führt mich zu der Annahme, dass es Flüchtlinge oder Migranten irgendeiner Art sein müssen, da viele einheimische Obdachlose, die Flasche der Kleiderordnung und Körperhygiene vorziehen. Ich hatte zunächst den Mann im abgewetzten Blaumann, welchen ich hier ab und zu sah, im Verdacht, aber er wäre natürlich zu schwer für die dünnen Stäbe des improvisierten Tritts. Es müssen zwei Jungen sein.
    Kurz bevor sich die beiden Gestalten aus dem Schatten der Brücke herausschälen werden und in Richtung Innenstadt aufbrechen, erkenne ich, die Gitarre zur Hilfe nehmend, dass man die Melodie von Blue In Green sehr viel einfacher in G-dorisch sich merken und singen kann, als die einzelnen Töne als Stufen über jedem einzelnen Akkord zu hören; beides eignet sich aber bestens zur Schulung des Hörens tonal vertikaler und horizontaler Strukturen.

    Kurz darauf setzen sich weitere Personen aus dem noch verschmierten Braun der übrigen Brückenbögen in Bewegung, ich erahne weit geschnittene, dunkelschwere Gewänder ausländischer Herkunft. Das Ende des September ist warm, der Altweibersommer lässt die Hauptstadt weiterhin sonnenhungrige Massen an den Strand der Elbe schütten. In der Nacht wird man sich hingegen schnell bewusst, dass der Zug in die Ferne nicht nur ein Bedürfnis einzelner Vogelarten sein kann. In meinem Wagen werden es um die 17°C, mein 350 € teurer Schlafsack hat noch jede Menge Kapazitäten. Komfortzone bis -6°C. 
    Wie kalt wird es wohl im Zwischenraum zweier Betonpfeiler sein? Ich erinnere mich an meine Mutter, die mich letztens fragte, wie ich den Winter überstehen will. Ich antwortete, dass ich eine Gasheizung habe. Sie riecht lediglich etwas herb ab Stufe 4.

    Da, wo ich mein Auto abgestellt habe, abseits meines Wohnwagens, riecht es nach Kot und Pisse, na, vorallem nach Pisse. Harnstoffe sollte man nur sauber getrennt und in abgeschlossenen Gefäßen aufbewahren und an Sickergrund abgeben, allen anderen Dingen kommt man mit Austrocknung durch Sägespäne sehr gut bei.
    Worte von Sebastião Salgado aus Wenders Das Salz der Erde kommen mir in den Sinn, ich muss mein Instrument zur Seite legen, nachdenken. Und während meine Solarzelle konstante 0.99 A für Betrieb und Aufladung meines Mobiltelefons liefert, beginne ich zu schreiben.

    Schon parkt der erste Reisebus unterm Brückenbogen.

    „We are a ferocious animal. We humans are terrible animals. Our history is a history of wars. It’s an endless story, a tale of madness.“

    06:30 – Dresden erkältet

    Zähflüssiges Sputum landet im 5-Minutentakt in einem nicht restlos ausgekratzen Schraubglas; jedesmal strömt salziger Erdnussgeruch daraus, wenn meine halbseitig verstopfte Nase sich ihm nähert. Erinnert mich manchmal an Urin. In meinen Schlafsack gehüllt, die Tasse mit dem scharfen Pfeffer durch irgendsoeine Atemwegeyogiteemischung angelöster Ingwerscheiben auf dem Pappkarton, aus welchem sich seit dem Kauf eines tiefentladenen Akkus bei Kleinanzeigen vor Monaten noch immer Reste von Paintballmaskenverpackungen ergießen, streicht mein Daumen mal halbvermindert, mal dominant über die Saiten. Im Rücken ein Güterzug, sich nicht entscheiden wollend, ob er nun donnert oder quietschtkreischt. Auf jeden Fall hält er auf der Brücke an.

    Unterm Kerzenschein erhellten Furnier der Inneneinrichtung erwacht der durch die Bögen unschön plattgedrückte Canalettoblick, natürlich vom falschen Ufer, in unterschiedlichen Rauschtönen, über diese immer wieder ein Zug mit jedesmal anderem Zischfietsch drüberfegt. Das Leben am Rande einer Kurve.

    Nicht zu müde, beinahe flott, trägt der Fluss sein Wasser; er sieht in diesen Tagen ständig nach Regen aus. Die Farben laufen aus, wie immer siegen schwarz, braun und dieses dunkelgrün, dessen Anwesenheit im Farbkasten ich nie verstand. Gott hat seinen Pinsel wieder mal nicht richtig ausgewaschen. Passierte mir damals auch ständig.

    aus Reise ohne Wiederkehr

    Spaziergang in Putbus

    ​Eine Stadt, welche sich mit dem Feingefühl eines Leichenbestatters geschichtsträchtig gibt. Durch die weiße Wand gelingt die Beraubung jeglicher Historie, zumindest jener, welche ganz ursprünglich tatsächlich Bericht oder Nachricht für alle Nachkommenden hätte gewesen sein können. Die hier vorgefundene, ist eher kartographischer Natur, das Inventar einer Stadt. Gesimse und Kapitele im stillen Ringen mit dem optimalen U-Wert. Jedes bekommt ein Schild, mehr zur Ausweisung als zur Auszeichnung, ein Kärtchen am großen Zeh. „Dieses Haus kaufte 1783 der Zimmermann Hans, das Grundstück wurde geteilt.“ Fassadisch einbalsamiert, ein Haken verteilt; die anderen tatsächlich noch lebenden haben auch eins, zur Versicherung: ihr seid auch noch dran. Welche ohne Hoffnung sind, keine Aussicht auf Einreihung in die Fluchtpunktlinie bieten, tragen keins.

    Es ist als schriebe man von Bernd Komnick, welcher hier gerade ausstellt, „erhielt diverse Stipendien und lebt.“

    Die Werbebroschüre der Stadt, eine klassizistische Masturbationsvorlage, darin die besten „Stücke“ wie für einen imaginären Makler oder für Sextouristen in Architektur aufgereit. Auch weiß man nicht so recht, dieser Umstand wird einem bei näherer Betrachtung deutlich, Residenzstadt oder Rosenstadt, auf jeden Fall „die weiße Stadt“, so raunt man hochachtungsvoll.

    Gondors Perle ist fest in Investorenhand. Wir lernten nichts aus unseren Schlachten, die Geschichte wird noch von den Siegern geschrieben.

    Ob ich jemals zu ihr vorgedrungen war?

    Zweimal.

    Ein paar Stufen im Dunkel, mir waren die Tränen gekommen, zuvor im Wagen, mit dem ich sie nach hause gebracht hatte. Über die Einsamkeit, das Unvermögen einen Menschen zu halten.

    Was hatte sie wohl gedacht, als ich mich ihr anvertraute? Hatte sie danach gefragt? Und dann diese Wut, es war gegen mich gerichtet, aber ich richtete es gegen alles andere. Und doch saßen wir danach noch lange im Dunkel, lehnten unsere Körper aneinander und taten weiterhin nichts als gegenseitig über unsere Finger zu streichen. Den anderen in der Erfüllung eigener Bedürfnisse unterbietend, genossen wir in Millimetern.
    Es war ihm unmöglich die Bewegungen in ihrer Zartheit zu erfassen und so meldete er nichts und wir blieben in der Dunkelheit des Treppenhauses behütet. Irgendwann vergaßen wir unsere Hände und überließen das Zögern und Erkunden anderen Spiegelungen.

    Ich begriff damals nicht, dass das ihre geheimnisvollste und gleichzeitig wahrhaftigste Sprache war und sie es nie anders hätte sagen können. Wir verstanden uns. An unserem ersten Tag. Später wartete ich immer auf eine Übersetzung, mehr weil ich meine eigene Ausdrucksweise zu verstehen nicht gelernt hatte, als dass ich die ihre nicht verstanden hätte.
    Verstand sie auch, als sie nach über zwei Jahren das einzige Mal weinte und schluchzend das letzte Mal hinter mir die Haustür ins Schloß drückte. Ich verstand es am nächsten Tag, ihr in Tränen getränktes, verzweifelt wiederholtes „Es tut mir leid“ in meinen Gefühlen rasend und ihre Augen von der sich schließenden Tür für immer verborgen. Da war sie in ihrer ganzen Schönheit. Am Boden hatten wir wieder zu unserer gemeinsamen Sprache gefunden.
    Ich blieb den ganzen Tag in der Wanne eines guten Freundes und ließ das Salz meines Schmerzes sich mit dem Badewasser vermischen.

    Wären wir doch bei den Spiegelungen geblieben, ich könnte in diese Augen schauen, jeden Tag.